Zeitzeugin Sabine Geith berichtet über das Leben in der DDR
Bereits zum wiederholten Male durften wir Frau Sabine Geith als Zeitzeugin an unserer Schule begrüßen. Ihr Besuch bildete den Abschluss der Unterrichtsreihe zur DDR-Geschichte in den 10. Klassen und er bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, historische Ereignisse aus der Perspektive einer Zeitzeugin kennenzulernen, die sie selbst erlebt hat.
Aus sehr persönlicher Sicht schilderte Frau Geith ihre Kindheit und Jugend in der DDR. Besonders eindrücklich berichtete sie von dem Gefühl, in vielen Bereichen des Lebens eingeschränkt gewesen zu sein. So konnte sie Entscheidungen über den eigenen Lebensweg nicht frei treffen und auch die offene Äußerung politischer Meinungen war mit Risiken verbunden. Dadurch wurde für die Schülerinnen und Schüler greifbar, welche Auswirkungen ein politisches System auf den Alltag und die persönlichen Freiheiten der Menschen haben kann.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren die Ereignisse rund um die Friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung. Dabei machte Frau Geith deutlich, dass die Wende für viele Menschen in der DDR zwar neue Freiheiten brachte, zugleich jedoch auch einen tiefgreifenden Einschnitt in ihrem Leben darstellte. Wirtschaftliche und soziale Unsicherheiten prägten die Zeit nach 1989, viele Ostdeutsche mussten berufliche Nachteile in Kauf nehmen oder sich völlig neu orientieren. Wie diese Veränderungen erlebt wurden, hing dabei stark von der jeweiligen Lebensgeschichte ab.
Besonders wichtig war Frau Geith die Botschaft an die junge Generation. Sie erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass offene Grenzen, das geeinte Europa und die Reisefreiheit keine Selbstverständlichkeiten sind. Das Schengen-Abkommen und die europäische Zusammenarbeit seien wertvolle Errungenschaften, die Frieden und Begegnungen ermöglichten. Ebenso betonte sie die Bedeutung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Verantwortung jedes Einzelnen.
Frau Geith legte besonders viel Wert auf die Botschaft an die junge Generation. Sie erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass offene Grenzen, das geeinte Europa und die Reisefreiheit keine Selbstverständlichkeiten sind. Das Schengen-Abkommen und die europäische Zusammenarbeit seien wertvolle Errungenschaften, die Frieden und Begegnungen ermöglichen. Ebenso betonte sie die Bedeutung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Verantwortung jedes Einzelnen, Freiheit und Demokratie aktiv zu schützen. Dazu gehöre auch, sich vor Wahlen umfassend zu informieren und politische Entscheidungen bewusst und verantwortungsvoll zu treffen.
Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Ausführungen aufmerksam und stellten viele interessierte Fragen. Sie zeigten sich beeindruckt von den persönlichen Erfahrungen der Zeitzeugin. In ihren Rückmeldungen wurde deutlich, welchen Eindruck der Vortrag hinterlassen hatte. Eine Schülerin fand die Unterschiede zwischen den Schulsystemen in der DDR und der Bundesrepublik besonders interessant. Ein anderer Schüler sagte: „Geschichte wirkt ganz anders, wenn sie von einem echten Menschen erzählt wird, der sie selbst erlebt hat, statt nur durch ein Schulbuch vermittelt zu werden. Die Erzählungen aus dem Leben von Frau Geith machen Geschichte viel greifbarer und auch emotional erfahrbarer. Außerdem habe ich realisiert, dass diese Zeit noch gar nicht so lange zurückliegt.“
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Geith für ihren erneuten Besuch, ihre Offenheit und die eindrucksvollen Einblicke in ihr Leben. Ihr Vortrag hat unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur historisches Wissen vermittelt, sondern ihnen zugleich die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und persönlicher Verantwortung eindrucksvoll vor Augen geführt.
Zeitgeschichte zum Anfassen
Zum Abschluss unserer Unterrichtsreihe zur DDR-Geschichte durften wir erneut die Zeitzeugin Sabine Geith an unserer Schule begrüßen. Aus persönlicher Sicht berichtete sie von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR, den Einschränkungen im Alltag sowie den Erfahrungen rund um die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung.
Besonders bewegend war ihre Botschaft: Freiheit, Demokratie, offene Grenzen und Reisefreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie müssen wertgeschätzt und aktiv geschützt werden.
Vielen Dank an Frau Geith für die eindrucksvollen Einblicke und den lebendigen Geschichtsunterricht! 🙏


