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    Exkursion des Leistungskurses Chemie und einiger SchülerInnen des Grundkurses zur Hochschule Kaiserslautern – Campus Pirmasens:

    Der Leistungskurs Chemie sowie interessierte Schülerinnen und Schüler des Grundkurses konnten im Rahmen einer ganztägigen Exkursion zur Hochschule Kaiserslautern, Campus Pirmasens, anschaulich erfahren, wie unterschiedlich und vielfältig die Berufsfelder der Chemikerinnen und Chemiker sind. Zusätzlich erhielten sie tolle Einblicke, wie moderne chemische Forschung im Kontext von Nachhaltigkeit und europäischer Zusammenarbeit aussieht, was für uns als MINT-Schule, aber auch als Europa- und UNESCO-Schule besonders interessant war.

    Zum Auftakt informierte Professor Gregor Grun im Hörsaal über das Chemiestudium, die vielfältigen Berufsfelder in der Chemie und die Forschungsprojekte des Fachbereichs Chemie in Pirmasens. Die aktuellen EU‑Großforschungsprojekte des Fachbereich Chemie in Pirmasens beschäftigen sich u.a mit der Entwicklung von Schaumstoffmatratzen aus nachwachsenden Rohstoffen, bioabbaubaren Kunststoffen, die kein Mikroplastik erzeugen und recyclingfähigen Duroplasten für Windkraftanlagen. Die EU-Projekte und das ebenfalls sehr interessante Transferprojekt der Carl‑Zeiss‑Stiftung „Biobrix“, das Abfallstoffe – etwa Lederreste – in innovative Baustoffe für ökologisches Bauen überführt, zeigten, dass die Transformation der chemischen Forschung und Industrie im Hinblick auf Nachhaltigkeit voranschreitet und die Ökobilanzierung (LCA) selbstverständlich geworden ist.

    Im Anschluss wurden die Schülerinnen und Schüler in drei Workshops selbst im Labor aktiv. Im ersten Workshop führten die SchülerInnen die Redoxtitration Manganometrie durch (Lehrplan des Leistungskurses). Präzises Arbeiten und fachgerechtes Auswerten standen hier im Mittelpunkt und wurden von allen Teilnehmenden trotz sommerlicher Temperaturen sehr gut gemeistert. Im zweiten  und dritten Workshop erhielten die SchülerInnen einen Ausblick auf die Welt der Polymerchemie (Jahrgangsstufe 12) und darüber hinaus auch in die Verfahrenstechnik. So stellte die Schülerinnen und Schüler im Workshop 2 nach einer theoretischen Einführung ein Elastomer selbst her: Sie wogen die Ausgangsstoffe ab, wählten Farbstoffe aus, befüllten den Mischer und erfuhren welche enormen Kräfte nötig sind, um Kautschuk mit hohem Molekulargewicht zu mischen. Dann konnten sie beobachten, wie die Flummis in einer Vulkanisationspresse vulkanisiert wurden und nach Abkühlung das fertige, selbst synthetisierte Produkt mitnehmen. Im Workshop 3 synthetisierten sie, nachdem sie über einige Grundlagen von Harzen informiert wurden, ein duroplastisches Harz, das im Unterschied zu dem Elastomer einen hochfesten Kunststoff darstellt. Aus den selbst hergestellten Materialien entstanden tolle kreative Schlüsselanhänger.

    Mit großem Interesse, hoher Genauigkeit und bemerkenswertem Durchhaltevermögen arbeiteten die SchülerInnen des Mannlich-Gymnasiums in allen Workshops. Die Exkursion hat nicht nur fachliche Kompetenzen gestärkt und Spaß gemacht, sondern auch Horizonte erweitert: Chemie ist ein Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft – und junge Menschen können aktiv daran mitwirken.

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    Wie internationale Lehrerfortbildung Schule verändert

    Eine Fortbildung auf Malta – im Sommer, mitten im Mittelmeer. Muss das wirklich sein?

    Unbedingt! Schließlich bietet eine solche Fortbildung die Gelegenheit, Europa in seiner Vielfalt unmittelbar zu erleben. Als Europaschule eröffnet sich uns Lehrkräften die Möglichkeit, an „Erasmus Plus“ – Fortbildungen teilzunehmen, die die professionelle Weiterentwicklung, europäische Zusammenarbeit und neue Impulse für den Unterricht miteinander verbinden. Genau das durfte ich im Juni eine Woche lang erfahren.

    Im Zentrum meines Aufenthalts stand die Erweiterung meiner Englischkompetenzen. In einem intensiven Sprachkurs wurden nicht nur Grammatik und Wortschatz aufgefrischt – im Mittelpunkt stand vor allem Sprachpraxis. In lebhaften Diskussionen setzten wir uns mit Themen wie Pädagogik und Verhaltenstheorien, der Zerstörung des tropischen Regenwalds, aktuellen politischen Entwicklungen sowie der Kultur und Geschichte Maltas auseinander. Diese Vielfalt machte das Lernen authentisch und wirklich bereichernd.

    Erasmus Plus verfolgt das Ziel, europäische Werte, kulturelle Vielfalt und demokratische Teilhabe stärker in Schulen zu verankern. In meiner Lerngruppe trafen Lehrkräfte aus Schottland, Litauen, Italien, Deutschland und Tschechien aufeinander. Diese internationale Mischung war ein Geschenk: Wir tauschten Unterrichtsideen aus, diskutierten über Schulsysteme und entwickelten bereits erste Ansätze für gemeinsame Projekte. Solche Begegnungen sind der Kern von Erasmus Plus: Lernen voneinander – über Grenzen hinweg.

    Gemeinsam mit unserer Gruppe erkundeten wir an zwei Nachmittagen die Insel, begleitet von einem Reiseführer, dessen besondere Leidenschaft historischen Türklopfern galt. Ein ungewöhnliches Hobby, das uns aber immer wieder zu spannenden Geschichten über Maltas Architektur und Kultur führte.

    Auch außerhalb des Kurses bot Malta zahlreiche Gelegenheiten, das Alltagsleben auf der Insel kennenzulernen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen: auf den täglichen Fahrten mit dem Bus, bei kleinen Begegnungen in Geschäften oder Cafés, beim Fragen nach dem richtigen Weg oder einfach durch die große Hilfsbereitschaft, die mir immer wieder begegnete.

    Ich bin sehr dankbar, dass mir diese Fortbildung ermöglicht wurde. Sie hat meinen Horizont erweitert, meine Unterrichtspraxis bereichert und meine Motivation gestärkt, europäische Projekte an unserer Schule mitzugestalten.

    Als Biologielehrerin liegt mir besonders die Idee eines gemeinsamen Projekts zur Meeresbiologie am Herzen – vielleicht schon bald gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, die ich während der Fortbildung kennenlernen durfte, und gerne auch wieder in Kooperation mit Malta.

    Christina Bachmann

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    UNESCO-Projektschule: Internationaler Tag des Fairen Handels und Weltflüchtlingstag

    Als UNESCO-Projektschule beschäftigte sich die Jahrgangsstufe 8 – passend zum Lehrplan in den Fächern Ethik/Religion – mit dem Internationalen Tag des Fairen Handels (zweiter Samstag im Mai) und dem Weltflüchtlingstag (20.06.2026).

    So kamen am 19. Juni Jean-Philippe Baum und Lillian Petry – vom Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland – zu uns an die Schule und führten mit den SchülerInnen im Schulgarten bei schönem Wetter klassenweise zwei Workshops zu den Themen „Fairer Handel“ und „Heimat“ durch.

    Der Workshop zum Fairen Handel begann mit einem philosophischen Einstieg, bei dem Herr Baum spannende Denkanstöße zum Thema Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gab. Danach folgte das Weltverteilungsspiel: Auf einer großen, begehbaren Weltkarte positionierten sich die Schülerinnen und Schüler – nach einer ersten eigenen Einschätzung – prozentual so , wie die Weltbevölkerung sich auf die Kontinente verteilt. In zwei weiteren Runden wurde das Spiel im Hinblick auf das weltweite Vermögen und die Verursachung von CO2-Emissionen durchgeführt. Hierdurch konnten globale Ursachen für den Klimawandel,  Ressourcenausbeutung und ungleiche Verteilungen anschaulich dargestellt werden.

    Frau Petry führte den Workshop zum Thema Heimat durch. Die Schüler und Schülerinnen erfuhren u.a. viel über Fluchtursachen und bekamen sehr interessante Denkanstöße zum Thema Heimat. Dann beschäftigten sie sich mit der Frage, was der Begriff Heimat für sie selbst bedeutet. Ihre Gedanken zu dieser wichtigen Fragestellung stellten sie kreativ auf einem Transparent dar.

    Da die Erde die Heimat für alle Menschen ist, weiteten die SchülerInnen ihren Blick und beschäftigten sich auch mit Afrika, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

    Trotz des sehr warmen Wetters waren die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 sehr aufmerksam, interessiert und engagierten sich mit kreativen Beiträgen.

    Ein herzliches Dankeschön an Frau Petry und Herrn Baum! Ein sehr inspirierender Tag für uns als UNESCO-Projektschule. Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit!

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    Die Mannlich-Familie wird größer

    Bei herrlichem Sonnenschein und gefühlten 40 Grad trafen sich am vergangenen Freitag 125 Viertklässler mitsamt ihren Eltern in der Aula unserer Schule, um im Rahmen einer festlichen Veranstaltung ihre zukünftigen Klassenlehrerinnen und -lehrer und ihre Mitschülerinnen und -schüler kennenzulernen. Diese 125 Schülerinnen und Schüler werden nämlich ab August Teil der großen Mannlich-Familie sein und die Klassen 5a, 5b, 5c, 5d und 5e bilden.

    Begrüßt wurden unsere Gäste (und zukünftige Mannlich-Familienmitglieder) von unserem Streichorchester, unserer Musical-AG und mit persönlichen Worten unseres Schulleiters, Herr Kleemann, und unserer Schulelternsprecherin, Frau Theis. Im Anschluss lasen die Klassenlehrerinnen und -lehrer Frau Bickelmann, Frau Albert, Frau Stöck, Frau Hauch und Herr Denkinger die Namen aller neuen Schülerinnen und Schüler vor, die daraufhin für ein erstes Klassenphoto auf die Bühne kamen.

    Während die neuen Klassen mitsamt ihren Klassenleitungen und deren Stellvertreterinnen und den Klassenpatinnen und -paten dann ihre neuen Klassensäle aufsuchten, um sich intensiver kennenzulernen, wurden die Eltern und Geschwister in der Aula und im Schulgarten kulinarisch vom Schulbistro, vom Förderverein und von den Elftklässlern verwöhnt. Vielen Dank an alle Beteiligten für die gelungene Veranstaltung!

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    Preisträgerinnen beim Jugendcreativ-Wettbewerb

    Beim diesjährigen Jugendcreativ-Wettbewerb konnten Schülerinnen des Christian von Mannlich-Gymnasiums 5 der 12 möglichen Preise gewinnen: Ein schöner Erfolg!

    Den europaweiten Jugendcreativ-Wettbewerb gibt es nun schon seit 56 Jahren. In diesem Schuljahr hieß das Thema „Meer entdecken“. Auf Kreisebene gab es über 1000 Einreichungen; in ganz Deutschland wurden insgesamt 185 000 Bilder abgegeben. Am 14. Juni sind nun die besten drei bis vier Ergebnisse jeder Altersgruppe im Rahmen einer Preisverleihung in der Bowlbar Saarbrücken ausgezeichnet worden. Unter den vielen sehr guten Bildern haben haben fünf Schülerinnen des Mannlich-Gymnasiums mit besonders gelungenen und ausdrucksstarken Gestaltungen überzeugt:

    Sarah Ecker und Reem Qraini aus der Klassenstufe 5, wobei Sarah darüber hinaus noch den ersten Platz in der Landeswertung belegte und sogar auf Bundesebene einen Förderpreis erhalten hat.

    Zina Aldabagh aus der Klasse 10, ebenso wie Helena Rheinwald vom SPG, die unseren Kunst-Leistungskurs in Klasse 11 besucht, und Shirin Rammo aus Klassenstufe 11.  Shirin hat mit ihrem außergewöhnlichen Gemälde zusätzlich den ersten Preis auf Landesebene gewonnen. Wir gratulieren herzlich und sind stolz auf unsere Preisträgerinnen und ihre guten Arbeiten!

    Unter den etwa 150 Teilnehmer-Bildern aus unserer Schule gab es übrigens noch viele weitere, die in die Endauswahl kamen. Alle eingereichten Bilder sind wieder zurückgekommen und können bei Herrn Dorn im Kunstsaal abgeholt werden. Ab 1. Oktober startet die 57. Ausgabe des Jugendcreativ-Wettbewerbs zum Thema „Traumwelten“. 

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    Abrahamisches Team

    Als UNESCO-Projektschule führte die Jahrgangsstufe 10 anlässlich des Internationalen Tages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung (21.05.26) einen Trialog mit einem Abrahamischem Team. Die UNESCO hat diesen Welttag vor 24 Jahren initiiert, um den interkulturellen Dialog und das Verständnis für kulturelle Vielfalt zu vertiefen und eine auf den Menschenrechten basierende Zusammenarbeit weltweit zu fördern.

    Als Abrahamisches Team kamen am 09. Juni 2026 Herr Benny Salz, Herr Hamzar Nazeer und Frau Stephanie Krauch zu uns an die Schule. Sie gehören zum Abrahamischen Forum in Deutschland, bei dem es sich um einen Zusammenschluss von Persönlichkeiten u.a. aus dem Judentum, Islam und Christentum mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der jeweiligen Religionen handelt.  Juden, Muslime und Christen berufen sich alle auf Abraham (Ibrahim) und deshalb setzen sich die Abrahamischen Teams gemeinsam für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen ein. Sie möchten so u.a. Vorurteilen und Unwissen entgegenwirken.

    In einer ersten Gesprächsrunde erfuhren wir viel über die Gemeinsamkeiten der drei abrahamischen Religionen, aber auch über die Unterschiede, die man respektieren soll.

    Ein sehr wichtiger Gedanke war auch, dass es nur in der Demokratie, in der es eine Trennung von Staat und Religion gibt, wirkliche Religionsfreiheit gibt und dass man dieses Privileg in einer Demokratie zu leben, nicht hoch genug schätzen kann. Religionsfreiheit in der Demokratie bedeutet aber auch, dass die Religionsfreiheit und Toleranz dort endet, wo gelebte Religion gegen das Grundgesetz bzw. die Menschenrechte verstößt.

    Im zweiten Teil unseres Trialogs bekamen die Schüler*innen Textstellen, die sie der Thora, der Bibel oder dem Koran zuordnen sollten. Dieser Vergleich zeigte, dass sich alle drei Religionen im ethischen Bereich an Normen halten, die inhaltlich mit den Zehn Geboten der Thora übereinstimmen und die u.a. die Werte Menschenwürde, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Frieden schützen. Auch die Bewahrung der Schöpfung, also der Einsatz für Nachhaltigkeit, ist allen drei Religionen gemeinsam. Somit wurde sehr gut vor Augen geführt, dass die drei Religionen Judentum, Islam und Christentum ein großes Friedenspotenzial besitzen, das sie in unsere Gesellschaft und weltweit einbringen können.

    Wir danken Frau Krauch, Herrn Salz und Herrn Naseer, die als zugewandte und authentische Gesprächspartner mit großen Wissen über die Religionen und als überzeugendes Team dieses Gespräch mit uns führten und freuen uns sehr auf eine weitere Zusammenarbeit!

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    Zeitzeugin Sabine Geith berichtet über das Leben in der DDR

    Bereits zum wiederholten Male durften wir Frau Sabine Geith als Zeitzeugin an unserer Schule begrüßen. Ihr Besuch bildete den Abschluss der Unterrichtsreihe zur DDR-Geschichte in den 10. Klassen und er bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, historische Ereignisse aus der Perspektive einer Zeitzeugin kennenzulernen, die sie selbst erlebt hat.

    Aus sehr persönlicher Sicht schilderte Frau Geith ihre Kindheit und Jugend in der DDR. Besonders eindrücklich berichtete sie von dem Gefühl, in vielen Bereichen des Lebens eingeschränkt gewesen zu sein. So konnte sie Entscheidungen über den eigenen Lebensweg nicht frei treffen und auch die offene Äußerung politischer Meinungen war mit Risiken verbunden. Dadurch wurde für die Schülerinnen und Schüler greifbar, welche Auswirkungen ein politisches System auf den Alltag und die persönlichen Freiheiten der Menschen haben kann.

    Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren die Ereignisse rund um die Friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung. Dabei machte Frau Geith deutlich, dass die Wende für viele Menschen in der DDR zwar neue Freiheiten brachte, zugleich jedoch auch einen tiefgreifenden Einschnitt in ihrem Leben darstellte. Wirtschaftliche und soziale Unsicherheiten prägten die Zeit nach 1989, viele Ostdeutsche mussten berufliche Nachteile in Kauf nehmen oder sich völlig neu orientieren. Wie diese Veränderungen erlebt wurden, hing dabei stark von der jeweiligen Lebensgeschichte ab.

    Besonders wichtig war Frau Geith die Botschaft an die junge Generation. Sie erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass offene Grenzen, das geeinte Europa und die Reisefreiheit keine Selbstverständlichkeiten sind. Das Schengen-Abkommen und die europäische Zusammenarbeit seien wertvolle Errungenschaften, die Frieden und Begegnungen ermöglichten. Ebenso betonte sie die Bedeutung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Verantwortung jedes Einzelnen.

    Frau Geith legte besonders viel Wert auf die Botschaft an die junge Generation. Sie erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass offene Grenzen, das geeinte Europa und die Reisefreiheit keine Selbstverständlichkeiten sind. Das Schengen-Abkommen und die europäische Zusammenarbeit seien wertvolle Errungenschaften, die Frieden und Begegnungen ermöglichen. Ebenso betonte sie die Bedeutung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Verantwortung jedes Einzelnen, Freiheit und Demokratie aktiv zu schützen. Dazu gehöre auch, sich vor Wahlen umfassend zu informieren und politische Entscheidungen bewusst und verantwortungsvoll zu treffen.

    Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Ausführungen aufmerksam und stellten viele interessierte Fragen. Sie zeigten sich beeindruckt von den persönlichen Erfahrungen der Zeitzeugin. In ihren Rückmeldungen wurde deutlich, welchen Eindruck der Vortrag hinterlassen hatte. Eine Schülerin fand die Unterschiede zwischen den Schulsystemen in der DDR und der Bundesrepublik besonders interessant. Ein anderer Schüler sagte: „Geschichte wirkt ganz anders, wenn sie von einem echten Menschen erzählt wird, der sie selbst erlebt hat, statt nur durch ein Schulbuch vermittelt zu werden. Die Erzählungen aus dem Leben von Frau Geith machen Geschichte viel greifbarer und auch emotional erfahrbarer. Außerdem habe ich realisiert, dass diese Zeit noch gar nicht so lange zurückliegt.“

    Wir bedanken uns herzlich bei Frau Geith für ihren erneuten Besuch, ihre Offenheit und die eindrucksvollen Einblicke in ihr Leben. Ihr Vortrag hat unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur historisches Wissen vermittelt, sondern ihnen zugleich die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und persönlicher Verantwortung eindrucksvoll vor Augen geführt.

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    Unsere Sprachtalente glänzen beim „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“

    Sie haben geschrieben und gesprochen, gefilmt und geschnitten, geprobt und verworfen, verbessert und am Ende beeindruckt: Unsere Schülerinnen und Schüler haben auch beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen wieder großartige Erfolge erzielt.

    Am Freitag, dem 22. Mai 2026, wurden sie im Ministerium für Bildung und Kultur in Saarbrücken für ihre Leistungen im Solo- und Teamwettbewerb ausgezeichnet. Für uns als Englischlehrerinnen war es ein besonderer Moment, weil wir sehen durften, wie verdient unsere Schülerinnen und Schüler dort im Mittelpunkt standen.

    Im Solo-Wettbewerb Englisch bewiesen die Teilnehmenden ihr Können, indem sie Aufgaben zur Landeskunde der „New England States“, zum Hör- und Leseverstehen, zum kreativen Schreiben sowie zu Wortergänzungen meisterten und außerdem ein eigenes Video zum Thema „Wenn Dinge sprechen könnten“ erstellten.

    Besonders freuen wir uns über die hervorragenden Platzierungen:

    Solo-Wettbewerb Englisch:

    • Über einen 3. Platz freuten sich Lena Kasper (9a), Mahisha Sujitharan (10c) und Emma Tran (10c) sowie Rasheed Alzhoori (10b).
    • Den 2. Platz belegten Nathan Wardoyo (10b) und Ella Cancal (9a)
    • Den 1. Platz erreichte Stejsi Miraka (10a).

    Auch im Team-Wettbewerb zeigten unsere Schülerinnen und Schüler, wie viel Kreativität, Sprachgefühl und Zusammenarbeit in ihnen steckt. In der AG „TEAM Schule“ entstanden Filme und Hörspiele, die sowohl mit originellen Ideen als auch mit großem Engagement überzeugten.

    Team-Wettbewerb Englisch:

    • Einen 3. Platz erreichte der Film „Ali Barber“ von Elias Bauer, Kaan Chasanoglou, Mustafa Zant, Mahdi Gnaoui, Joud Abou Allaban, Loris Gabriel und Neo Meli (Klassenstufe 6).
    • Einen 2. Platz gewann der Film „A Heart for Animals“ von Eliana Omlor, Melina Muminovic, Manuela Moreano Pagletti, Nora Mahmoud und Mona Mocanu (Klassenstufe 6).
    • Ebenfalls einen 2. Platz erhielt das Hörspiel „Too Much“ von Alisa Tran, Ilayda Avasli, Suzan Sandeed und Jan Hartenberger (Klassenstufe 7).
    • Den 1. Platz erreichte der Film „Strain“ von Mahisha Sujitharan, Lorie Ayubi, Melissa Caßemeyer, Malak Al Mousalli, Nathan Wardoyo und Rasheed Alzhoori (Klassenstufe 10).

    Dieses Team darf das Saarland im Juni beim Sprachenfest in Dachau, dem Bundesfinale im Teamwettbewerb, vertreten. Damit stellt diese Teilnahme bereits den dritten Landessieg mit Sprachenfestteilnahme innerhalb von nur acht Jahren dar, nachdem unsere Schule bereits 2018 und 2019 erfolgreich war. Auch 2020 gab es einen ersten Platz, allerdings ohne Sprachenfestteilnahme.

    Betreut wurden die Beiträge von Catrin Stöck im Bereich TEAM Schule sowie von Isabelle Breyer im SOLO-Wettbewerb Englisch.

    Was uns besonders beeindruckt: Hinter jedem dieser Erfolge stehen Mut, Ausdauer und viele eigene Ideen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass Englisch nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern lebendig wird, wenn Sprache in Geschichten, Filmen, Stimmen, Bildern und Begegnungen zum Ausdruck kommt.

    Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Herzen, denn ihr habt euch etwas zugetraut, eure Talente gezeigt und unsere Schule großartig vertreten. Wir sind sehr stolz auf euch!

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    Känguru-Wettbewerb 2026

    Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schülern des Christian von Mannlich-Gymnasiums am Känguru-Wettbewerb teil. Insgesamt 108 Schülerinnen und Schüler erzielten dabei zum Teil hervorragende Ergebnisse, die bei drei Schülern zu überregionalen Preisen geführt haben.

    Folgende Schülerinnen und Schüler erzielten in ihren Klassenstufen die meisten Punkte:
    Klassenstufe 5: Lina Alhajsalem
    Klassenstufe 6: Mark Kharkovets
    Klassenstufe 7: Anna Jürgens
    Klassenstufe 8: Elias Michel
    Klassenstufe 10: Andrii Kharkovets
    Mit überregionalen Preisen wurden folgende Schüler ausgezeichnet:
    Dmytro Kharkovets 2. Platz
    Elias Michel 2. Platz
    Andrii Kharkovets 3. Platz

    Herzlichen Glückwunsch!