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    Überraschungsfest zum Abschied

    Es war nicht ganz einfach, über Wochen hinweg die Vorbereitungen des Überraschungsfestes vor dem eigenen Direktor geheim zu halten. Aber alle Beteiligten, Schüler*innen, Lehrer*innen, Sekretariat, Hausmeister, Bistrochefin und Ehemalige hielten konsequent dicht und schafften es, die Vorbereitungen und Proben im Verborgenen durchzuführen. Und so ging unser Schulleiter selbstverständlich davon aus, im Anschluss an seinen letzten Kennenlernnachmittag in Richtung Heimat aufbrechen zu dürfen, wurde dann aber unter Vorspiegelung falscher Tatsachen aus der Aula gelotst, in sein Büro gelockt, um dort schließlich die Eröffnung des „Bunten Überraschungsabends“ abzuwarten.
    Zurück in der Aula bot sich dem scheidenden Schulleiter ein bunter Reigen aus Puzzlestücken, die einem roten Faden folgten: Aliens, der deutschen Sprache nicht mächtig, werden am Mannlich-Gymnasium persönlich vom Schulleiter erfolgreich integriert. Auf der Bühne agierte ein Ersatz-Peters, der sodann alle Ehrungen und Geschenke entgegennahm, aber auch selbst agierte. Musikszenen und Musikstücke, Chorgesänge, Szenen aus dem Darstellenden Spiel, Spielszenen des Bewegungstheaters, Erinnerungen an frühere Theateraufführungen, Lehrerauftritte, Grußworte aus Vergangenheit und Gegenwart wechselten einander ab und bildeten die kulturelle Vielfalt am Mannlich-Gymnasium überdeutlich und sehr abwechslungsreich ab. Besonders unter die Haut gingen aber die Dankesbrief-Lesungen ehemaliger Flüchtlinge, die sich für die so unerwartete und herzliche Aufnahme in einer extremen Lebenssituation und damit für eine neue Lebenschance bei Herrn Peters persönlich bedankten.


    Am Ende der kurzweiligen und abwechslungsreichen Abschiedsfeier stand die Mannlich-Hymne, nach der sich Herr Peters bei allen Teilnehmern noch einmal persönlich für die gelungene Vorstellung bedankte und schließlich alle Anwesenden aufforderte, die Veranstaltung mit gut gekühlten Getränken und heißen Grillwürstchen im sommerlichen Schulgarten ausklingen zu lassen.


    Bleibt nur noch ein letztes „Au revoir und merci“ zu rufen und alles Gute für die wohlverdiente
    Pension zu wünschen.

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    Angepasste Öffnungszeiten des Sekretariats in der letzten Schulwoche und über die Sommerferien

    Das Sekretariat hat in der letzten Schulwoche wie folgt geöffnet:

    • 21.07.2022: 7:00 bis 11:15 Uhr
    • 22.07.2022: 7:00 bis 13:00 Uhr

    Öffnungszeiten des Sekretariates während der Sommerferien:

    • 25.07. bis 29.07.2022 und 29.08. bis 02.09.2022 von 8:00 – 14:00 Uhr
    • Vom 01.08. bis 26.08.2022 ist das Sekretariat geschlossen.

    Sie erreichen uns telefonisch über 06841/9348360 (Sekretariat) oder 0151-70615162 (Hausmeister).

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    Abitur 2022 – ein Abitur unter erschwerten Bedingungen!

    Insgesamt 59 Abiturienten konnten am Samstag, den 2.7.22, beruhigt durchatmen und dem Abistress endgültig „Adieu“ sagen. „Bestanden“ so lautete die gute Nachricht für die 32 weiblichen und 27 männlichen Abiturienten, die sich am Samstagabend in der Schulaula von ihren Lehrern und vor allem von ihrer Schule verabschiedeten. In einer rundum gelungenen Abiturfeier folgte der Begrüßung durch Schulleiter Wolfram Peters ein Musikstück, vorgetragen von Ella Gronwald und Hannah Riebel, die von Herrn Weyers auf dem Klavier begleitet wurden. Im Anschluss erinnerte Herr Peters in seiner von einer Präsentation begleiteten Rede die Abiturienten daran, sich nicht in eine Jammerecke zurückzuziehen, sondern optimistisch in die Zukunft zu blicken und sich darauf einzulassen. Die beiden Abiturientinnen Sarah Neumann und Maike Schröer erinnerten in ihrer Rede an die gemeinsam verbrachte Zeit aus Schülersicht, während Frau Stöck in ihrer Ansprache die Sicht der Lehrer wählte und aus dieser Perspektive die vielen guten Erinnerungsstücke Revue passieren ließ. Alle drei Redner gingen natürlich auch auf Corona ein und betonten, dass gerade dieser Abiturjahrgang im besonderen Maße darunter gelitten habe. Mehrere Lockdowns, Masken rauf und runter, OSS und Videokonferenzen, Einbahnstraßen im Schulgebäude und vor allem Tests, Tests, Tests stehen für diese arg belastende Phase der Schulzeit.

    Nicht vergessen, aber erfolgreich verdrängt wurde dieser Zeitabschnitt in dem Moment, auf den alle hinfieberten: die Vergabe der Abiturzeugnisse. Gemeinsam mit dem Schulleiter Herr Peters überreichten die Tutoren Herr Baltes, Herr Bruch und Herr Kneip ihren Schützlingen das heiß ersehnte Papier. Herr Peters trat hier sogar in doppelter Funktion auf: Schulleiter und Tutor in einer Person. Ebenfalls vergeben wurden die Latinumszeugnisse, wobei die Prüfungen für dieses Zeugnis bereits zum Ende der Klassenstufe 10 erfolgt waren.

    Im Anschluss daran wurden die Preise vergeben. Theresa Meyer, Laura Heckel und Sarah Neumann erhielten eine Auszeichnung für eine 1,0 im Abitur. Der Scheffelpreis der Literarischen Gesellschaft ging an Maike Schröer, der Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft an Hannah Riebel. Dunbo Xiao wurde für seine Leistungen im Fach Chemie von der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet, während Theresa Meyer im Fach Biologie mit dem Karl-von-Frisch-Preis bedacht wurde. Das Mannlich-Gymnasium zeichnete folgende Schüler*innen für ihre Abiturleistungen aus: Anna Weyers in Englisch, Fabio Nihalani im Bilingualen Bereich, Laura Heckel in Erdkunde, Lea Kratz in Sport, Charlotte Dietz in Geschichte, Maike Schröer in Bildender Kunst, Sarah Neumann in Ethik und Michelle Feist in Politik. Auch die KSK Saarpfalz ehrte Schüler für ihr soziales Engagement, in diesem Fall erhielten Fabio Nihalani und Jonas Cullmann den Zuschlag. Zu guter Letzt schließlich wurde noch bekannt gegeben, wen die Schule für die Deutsche Studienstiftung vorgeschlagen hat: Sarah Neumann und Theresa Meyer müssen sich demnächst einem Bewerbungsverfahren stellen, wofür die Schulgemeinschaft fest die Daumen drückt.

    Auch der Förderverein verzichtete nicht darauf, allen Einser-Abiturienten zu gratulieren und ihnen ein Präsent zu überreichen. In diesem Jahr konnten sich immerhin 24 Schüler*innen darüber freuen.

    Und ganz zum Schluss bedankten sich die Abiturienten bei Ihren Oberstufenlehrer*innen mit einer Sonnenblume, die an ihre eigenen Anfänge in Klasse 5 erinnerten, als sie das Mannlich-Gymnasium zum ersten Mal betraten. Damit schließt sich der Kreis und auch die Feier, die mit einem Sektumtrunk im abendsonnigen Garten endete.

    Abiball

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    Man konnte spüren, wie viel Leben in einer Schule stecken kann.“

    Von Schüler*innen für Schüler*innen: Mit diesen Worten lässt sich der diesjährige UNESCO-Ländertag des Mannlich-Gymnasiums wahrscheinlich am besten beschreiben. Nach langer corona-bedingter Pause stand am Dienstag, den 21.06.22 alles im Zeichen der Ukraine. Organisiert vom Politik-Leistungskurs in Klasse 11 von Frau Bossung mit riesiger Unterstützung der mittlerweile über 50 neuen ukrainischen Mitschülerinnen und Mitschülern, gab es ein vielfältiges Programm für die Mannlich-Schüler*innen und die Lehrerschaft – von kulinarischen Spezialitäten bis hin zur ukrainischen Geschichte war alles dabei. Besonders schön war allerdings, dass einige der neuen Schüler*innen ganz persönlich von sich und ihrem Leben in der Ukraine erzählen konnten. So haben z.B. Veronika und Sonya von ihrem gemeinsamen Hobby – dem Cheerleading – im bekanntesten Cheerleading-Club der Ukraine, den Red Foxes aus Kyjiw, berichtet. Später konnten beide auch noch die gesamte Schulgemeinschaft sowie den Absolventen des Mannlich-Gymnasiums und früheren saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans, der auch vorbeikam, mit einem Tanz auf der Aulabühne beeindrucken. Musikalisch wurde es dann als die ukrainische Schülerin Dasha ein ukrainisches Lied gesungen und selbst auf der Gitarre begleitet hat und am Ende fast alle Anwesenden gemeinsam zu ukrainischen Songs getanzt haben. Die Freude über diesen gelungenen Tag stand  allen ins Gesicht geschrieben und wir als Schülerinnen des Mannlich-Gymnasiums können sagen, dass unsere Schule mit diesem UNESCO-Ländertag bewiesen hat, dass es eben nicht egal ist, woher jemand kommt, sondern dass genau unsere Vielfalt wichtig ist, um die Geschichten der Einzelnen zu hören und zu sehen. Man kann davon ausgehen, dass einige an diesem Tag vielleicht mehr gelernt und gelacht haben als in so mancher Unterrichtsstunde. Berührend war er nämlich definitiv.

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    Gardasee

    Lange aufgeschoben ist nicht aufgehoben … und sie findet doch statt: Die Fahrt der 12er an den Gardasee.

    Lange Zeit hing die Durchführung der Abschlussfahrt der diesjährigen Abiturienten am sprichwörtlich seidenen Faden. Corona sorgte für Verschiebungen und lange war nicht klar, ob die Fahrt wirklich stattfinden würde. Aber dann war klar: Sie findet doch statt! Und am Sonntag, den 12. Juni 22, war es dann doch endlich so weit: Hurra, wir fahren an den Gardasee! In Begleitung ihrer Lehrer*innen Herr Peters, Frau Huwer, Herr Kneip und Frau Kutscher setzten sich 62 Abiturienten in den Bus nach Saló am Westufer des Gardasees, wo man in drei verschiedenen Unterkünften Quartier bezog.

    Am Montag drauf ging es zunächst nach Bardolino am gegenüberliegenden Ufer, wo man ein bisschen stadtbummeln oder/und baden konnte, während Herr Peters für diejenigen, die gerne mehr von der Umgebung sehen wollten, spontan eine Wanderung anbot.

    Am zweiten Tag konnten die Abiturienten zwischen mehreren Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wählen. Zur Auswahl stand ein Tagesausflug nach Malcesine, einem der beliebtesten Ferienorte am See. Hier locken ein mittelalterlicher Ortskern, kleine Plätze und eine wunderschöne Uferpromenade sowie die Halbinsel Val die Sogno, die man gut zu Fuß erkunden kann und die mehrere idyllische Badeplätze bietet. Angeboten wurde auch eine Fahrt auf den Monte Baldo, der Hausberg von Malcesine, der mit immerhin 1800 Höhenmetern auf jeden Fall einen Ausflug wert ist. Alternativ wurde eine dritte Variante angeboten, für alle, die mehr Spaß am Klettern haben. Mit Frau Huwer, selbst eine begeisterte Kletterin, ging es zum Klettersteig „Rio Sallagoni“ in Drena, wo man sich gut gesichert unter anderem durch eine imposante Schlucht „hangelte“.

    Am Mittwoch stand ein gemeinsamer Tagesausflug nach Venedig auf dem Programm. Mit dem Bus ging es zum Parkplatz, von wo aus ein eigenes Boot für den Transfer zum Markusplatz zur Verfügung stand. Die anschließende Besichtigung der Lagunenstadt, die als Ganzes zu den UNESCO-Welterbestätten gehört und die die Venezianer auch „Serenissima“ – also “Durchlauchtigste” nennen, erfolgte dann auf eigene Faust.

    Am Donnerstag gab es wieder zwei Varianten, zwischen denen die Schüler*innen wählen konnten. Angeboten wurden ein Tagesausflug nach Verona unter der fachkundigen Leitung von Herrn Peters und Frau Huwer und eine Canyoning-Tour in Tignale mit Frau Kutscher und Herrn Kneip an der Spitze. Interessenten, die die Heimat von Romeo und Julia kennenlernen und römische Arenen erleben wollten, entschieden sich natürlich für Verona. Alle anderen zwängten sich in Neopren-Anzüge, um einem ortskundigen Guide durch die Schlucht zu folgen, wo es weniger ums Klettern ging, sondern vielmehr um Sprünge ins Wasser und die Benutzung spektakulärer natürlicher Wasserrutschen im Torrente Vione. 

    Bevor es am nächsten Morgen gegen 9.30 Uhr wieder heimwärts ging, gab es am letzten Abend, wie schon an den Abenden davor, einen gemeinsamen Ausklang am Strand, wo man es sich einfach nur gut gehen ließ. Und trotz der durchaus anstrengenden Exkursionen an den vorangegangenen Tagen brachten die Abiturienten auf der Rückfahrt nach Hause noch genügend Energie auf für eine St. Gotthard-Tunnel-Disko mit „Daddy Cool“ – Chorgesang.

    Während des ganzen Aufenthaltes genossen die Abiturienten ihre letzte gemeinsame Zeit miteinander – eine gemeinsame Zeit, die sie vor allem der Hartnäckigkeit und Geduld ihres Schulleiters zu verdanken haben, der sich seit geraumer Zeit unentwegt für die Fahrt eingesetzt hat. Übrigens: Für beide, für den Schulleiter und für die Abiturienten, war dies die ultimativ letzte Klassenfahrt. Die einen verlassen die Schule in Ausbildung oder Studium, der andere verlässt zum Schuljahresende die Schule in Richtung wohlverdienten (Un-)Ruhestand.  

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    Englandfahrt

    Willkommen zurück in der Normalität! Oder: Endlich wieder eine Englandfahrt der Klassenstufe Sieben!!

    Nachdem wegen Corona die traditionelle Englandfahrt der Klassenstufe 7 in den Jahren 2020 und 2021 ausfallen musste, war es in diesem Mai endlich wieder so weit! Am Abend des 27. machten sich 49 Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Lehrer*innen Frau Kutscher, Frau Fischer, Herr Kneip, Frau Geyer, Herr Schmitt und Frau Libowski auf in Richtung Britische Insel.

    Nach der Kanalüberquerung im Morgengrauen via Calais-Dover stand direkt schon der erste große Besichtigungspunkt auf dem Programm: eine geführte Tour durch die altehrwürdige Universitätsstadt Oxford. Im Anschluss daran durften die Schüler*innen in kleinen Gruppen die pittoreske Altstadt erkunden und die schönsten Motive für Selfies ausprobieren. Im Anschluss an die Stadterkundung begab sich die gesamte Gruppe in Richtung Liddington, dem Stützpunkt für die nächsten Tage. Nach dem Bezug der Zimmer und dem gemeinsamen Dinner kamen alle nochmals zusammen, um das Briefing für den nächsten Tag, einen Sonntag, zu erhalten, an dem es nach London gehen sollte.

    Am nächsten Morgen hieß es dann voller Erwartung: London, we are coming!!!

    Zunächst ging es mit dem Bus in einen Außenbezirk von London, von wo aus der öffentliche Nahverkehr die Gruppe zum Haltepunkt Waterloo Station brachte. Waterloo Station war nun Start- und Zielpunkt der London-Tour, von hier aus peilte man die unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten an: London Eye, Westmister Bridge, Houses of Parliament, Westminster Abbey, Whitehall mit Downing Street und Horse Guards, Trafalgar Square, The Mall, Buckingham Palace, Wellington Arch und Hyde Park, Marble Arch und Shopping in der Oxford Street. Schon genug gesehen?? Nein, weiter ging es in Richtung British Museum, St. Paul´s Cathedral, City of London, London Bridge, Southwark Cathedral, Shopping im Borough Market und schließlich Shakespeare´s Globe.

    Sehr glückliche, aber auch sehr erschöpfte Siebener fanden sich am Ende dieses ereignisreichen und eindrucksvollen Tages erneut an der Waterloo Station ein, um von dort zum Bus zurückzufahren, der allesamt wieder nach Liddington zurücktransportierte.

    Dritter Tag – An diesem Montag stand der Besuch der „Badestadt“ Bath auf dem Programm. Bath ist bekannt für seine natürlichen Thermalquellen, die schon die alten Römer zu nutzen wussten, weshalb auch eine „Roman Baths tour“ auf die Schüler*innen wartete. Daneben zeichnet sich die Stadt durch eine sehr umfassende Architektur des 18. Jahrhunderts aus, die unsere Mannlicher auf einer „Exploring Tour“ erkunden durften. Zurück in Liddington traf man sich zum Dinner und ließ den Tag gemeinsam ausklingen.

    Vierter Tag – Während Bath eher die Lebensweise des „gehobenen Bürgertums“ repräsentiert, steht Coalbrookdale, das Exkursionsziel dieses Tages, für eine andere Seite der englischen Geschichte. Der Ort gilt als eine der Geburtsstätten der Industriellen Revolution, dort stand eine der ersten Eisenhütten Englands, die von Holzkohle auf Steinkohle als Energielieferant umstiegen ist und damit richtungsweisend für die weitere industrielle Entwicklung wurde. An die Ortsbesichtigung schloss sich der Besuch der 1779 über den Severn gebauten weltweit ersten Eisenbrücke an, von der der Ort Ironbridge seinen Namen ableitet, wo die Mannlicher das Eisen-Museum besuchten und sich über die Frühphase der englischen Industrialisierung informierten.

    Fünfter Tag – An diesem Tag wartete die Hafenstadt Bristol auf die neugierigen Schüler*innen aus Homburg. Nach einer ausführlichen Besichtigung des Hafens stand endlich das Thema Shopping auf dem Programm. Hier kann Bristol mit einer riesigen Shopping-Mall aufwarten, die (fast) jeden Wunsch erfüllen kann, auch den nach touristischen Mitbringseln für die daheim Gebliebenen. Pullover und T-Shirts, möglichst erkennbar aus England, waren wie stets der Renner. Zurück in Liddington traf man sich am Abend zum letzten gemeinsamen Dinner, bevor es in den Zimmern ans Kofferpacken ging.

    Und schon war er da: der letzte Tag; und damit hieß es bereits wieder Abschied nehmen von England. Aber bevor man die Insel wieder Richtung Heimat verließ, stand noch eine letzte Besichtigung auf dem Programm: Canterbury mit seiner weit über die Landesgrenzen hinaus berühmten Kathedrale. Praktischerweise brauchte man keinen Umweg zu machen, denn der Ort liegt auf dem Weg nach Dover. Nachdem die Schüler*innen in Kleingruppen aufgeteilt auf eigene Faust den Ort und die Kathedrale erkundet hatten, hieß es nun endgültig: Good bye England. Die Fähre in Dover nahm Bus und Passagiere auf und ab ging es über den Kanal zurück aufs Festland und nach Hause, wo man gegen 2.00 Uhr morgens vor der Schule eintraf.

    Herr Schmitt, der maßgeblich für die Durchführung der Fahrt verantwortlich war, zeigte sich im Anschluss begeistert: „Die Intensivlerntage bereiten Lehrern wie Schülern zwar viel Mühe bei der Vorbereitung, doch lohnt sich dieser Einsatz in wirklich jeder Hinsicht. Es war toll zu sehen, wie sehr die Schüler*innen nach 2 Jahren Unterbrechung die Fahrt nach England genossen haben, obwohl unser Programm anspruchsvoll und anstrengend war. Englisch sprechen im Alltag, ein anderes Land, das man nur aus Büchern kennt, real kennenlernen, das ist nicht zu ersetzen. Da kann der Unterricht noch so gut sein – eine Exkursion wie unsere 7er sie machen, ist einfach unersetzbar. Hinzu kommt, dass das Programm gespickt war mit dem Besuch von UNESCO-Welterbe-Stätten, was unser Profil als UNESCO-Projektschule real greifbar macht.“ Auch die Englandfahrer selbst waren sich einig: „Das war spitze!“ Und so können sich unsere jetzigen Sechstklässler schon darauf freuen, im nächsten Jahr an der Reihe zu sein, wenn es wieder heißt: Auf nach England!!

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    Mündliches Abitur

    Am Montag dem 27. und Dienstag dem 28. Juni findet das diesjährige mündliche Abitur statt. An diesen beiden Tagen findet kein Unterricht statt.

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    Kunst und Poesie – oder: Weimar lohnt sich doch!!

    Stellt man Schüler*innen eine Reise nach Weimar in Aussicht, muss man darauf gefasst sein, keine Begeisterungsstürme zu ernten. Weimar – das klingt doch zu sehr nach Unterricht, nach Goethe und Schiller, nach Bauhaus und nach Weimarer Republik und deren Scheitern. Doch wie sehr diese „Vorurteile“ täuschen, das erfuhren Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Kunst und Deutsch der Klassenstufe 12. Beide Kurse, kurz vor dem Abitur stehend, nutzten die letzte Gelegenheit für eine gemeinsame und leider nur sehr kurze Klassenfahrt, die sie in Begleitung von Frau Linke und Frau Huwer nach Weimar führte. Mutig trotzte man den Herausforderungen durch Corona und reiste am Donnerstag, den 17. März in Weimar an, um dort, gleich nach der Ankunft einen ersten Eindruck dieser ehemaligen Kulturhauptstadt Europas (1999) auf einem geführten Stadtrundgang zu gewinnen. Vorbei ging es an den ersten Denkmälern, am Nationaltheater, an Museen, am Goethe- und Schillerhaus und an anderen denkwürdigen Plätzen.

    Am nächsten Tag stand dann zuerst die Besichtigung des Nationalmuseums Goethe-Haus auf dem Programm, ein absolutes Highlight deutschen Kulturgutes, das Jahr für Jahr Tausende von begeisterten Besuchern anlockt. Gerade das Goethe-Haus mit seinen Räumen und seiner Möblierung vermittelt dem Besucher einen sehr lebendigen Eindruck dieser einmaligen Kulturepoche, die nicht nur Schiller und Goethe zu ihren Protagonisten zählen kann.

    Am Nachmittag besichtigte die Gruppe um Frau Linke und Frau Huwer sodann die weltberühmte Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die seit 1998 als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Welterbe gehört. Hier erfuhren die Schüler*innen, dass die Bibliothek 2004 Opfer eines Großbrandes wurde, der Tausende der dort eingelagerten Bücher zerstörte. Der Schaden bezifferte sich damals auf über 67 Millionen Euro. Trotz der großen Schäden, verursacht durch das Feuer und das Löschwasser, baute man die Bibliothek originalgetreu wieder auf – und heute erfreuen sich nicht nur unsere Mannlicher an dem prachtvollen Barockensemble.

    Am nächsten Tag, leider schon der Tag der Abreise, stand als Abschluss der gemeinsamen Fahrt ein eher schwieriger Besuch auf dem Programm: die Besichtigung des Konzentrationslagers Buchenwald. Buchenwald liegt nur einige wenige Kilometer oberhalb von Weimar, und einen größeren Gegensatz zwischen der Kultur in Weimar und der Barbarei in unmittelbarer Stadtnähe lässt sich kaum vorstellen. Tatsächlich ist das ehemalige KZ mit mehr als 600.000 Besuchern im Jahr die am häufigsten besichtigte Gedenkstätte Weimars. Entstanden im Jahr 1937 und in unmittelbarer Nachbarschaft zum damaligen Zoo gelegen „beherbergte“ dieses Lager bis zu seiner Befreiung am 11. April 1945 durch US-Truppen mehr als 250.000 Gefangene, von denen geschätzte 56.000 Personen nicht überlebten. Das Gelände, das gleichzeitig Gedenkstätte und Friedhof ist, vermittelt dem Besucher auch heute noch ein Bild der besonderen Grausamkeit des Nazi-Regimes.

    Trotz des sehr nachdenklich stimmenden Abschlusses der Klassenfahrt waren die Mannlich-Schüler*innen am Ende völlig überzeugt: Weimar ist in jedem Fall nicht nur einen Besuch wert. Und der einzige Wermutstropfen war, dass dieser Ausflug zum UNESCO-Welterbe „Klassisches Weimar“ die ultimativ letzte Klassenfahrt war und eine Oberstufe abschließt, die dank Corona wohl eher gemischte Gefühle bei den Betroffenen hinterlässt.

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    Planspiel Börse – Ein altbewährter Klassiker trotzt Corona

    Wie in jedem Schuljahr so erging auch im Herbst des vergangenen Jahres die Aufforderung an alle wirtschaftsinteressierten Schüler*innen, sich für das Planspiel Börse anzumelden. Mit 50.000 Euro virtuellem Startkapital ausgestattet soll man möglichst gewinnbringend an der Börse investieren, um den Depotwert bis zum Ende der Spiellaufzeit in eine Gewinnzone zu bringen. Preise gibt es für den höchsten Depotwert in einem „normalen“ Depot, aber auch für die höchste Wertsteigerung in einem speziellen Nachhaltigkeitsdepot, in dem nur bestimmte Firmen gelistet sind.

    Und wie schon oft in den vergangenen Jahren meldeten sich auch dieses Mal zahlreiche Schüler*innen unserer Schule zum Planspiel Börse an, um das virtuelle Glück herauszufordern. Bis Ende Januar investierte man, gewann und verlor, hoffte und bangte, welchen Platz man in der Gesamtwertung erhalten würde. Jetzt kam endlich Post von der Kreissparkasse Homburg mit der Siegermitteilung: Für die Teilnahme von mindestens fünf qualifizierten Spielgruppen erhält unsere Schule ein Preisgeld von 100,00 Euro. Darüber hinaus hat die Spielgruppe „Lowperformer“, bestehend aus Felix Schick, den 4.Platz in der Nachhaltigkeitswertung im Saarpfalzkreis belegt und damit sogar den 5. Platz in der Saarlandwertung erreicht. Den Preis für ihr Börsengeschick erhält die Spielgruppe jedoch erst Anfang Mai, wenn im Fun Forest AbenteuerPark in Homburg Jägersburg die Siegerehrung als Outdoor-Siegerevent stattfinden wird. Vor der eigentlichen Siegerehrung kann sich die Siegergruppe noch einen Nachmittag lang im Park nach Belieben austoben – alles natürlich wie gewohnt abhängig von der Pandemieentwicklung.

    Eine wichtige Grundlage der ungebrochenen Popularität dieses Wettbewerbs an unserer Schule sowie des beachtlichen Erfolgs, der im Übrigen nahezu jährlich aufs Neue zu beobachten ist, ist die breite Aufstellung des Faches Wirtschaftslehre. Dieses Fach wird am Gymnasium ab Klasse 10 unterrichtet und kann bis zum Abitur weitergeführt werden, wo es dann mündliches oder schriftliches Prüfungsfach sein kann. Wirtschaftslehre zählt im Abiturbereich zu den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern und erfreut sich seit geraumer Zeit steigender Beliebtheit. Zur Zeit belegen etwa 90 Schüler*innen dieses Fach in der gymnasialen Oberstufe, in Homburg ist das Mannlich-Gymnasium das einzige Gymnasium, das dieses Fach momentan in Klasse 11 und 12 anbietet. Unterrichtet wird das Fach an unserer Schule von Frau Bossung, Frau Jung und Frau Bergau, wobei die letzten beiden Lehrkräfte maßgeblich verantwortlich sind für die Organisation und Betreuung des Börsen-Wettbewerbs.

    Wirtschaftslehre erfüllt in gewisser Weise eine Forderung, die in den letzten Jahren verstärkt an Schulen herangetragen wird: mehr Bezug zum wirtschaftlichen Alltag, mehr Vermittlung von wirtschaftlichen Grundkenntnissen. Und hier schließt sich der Kreis: Durch das Fach Wirtschaftslehre steigt das Interesse junger Menschen an Wirtschaftsvorgängen und am Börsengeschehen, ein Interesse, das dann im Planspiel Börse in die Praxis umgesetzt werden kann.

    Die Teilnahme am Planspiel wird ergänzt durch eine seit langer Zeit bestehende enge Kooperation mit der KSK Saarpfalz, die die Teilnehmer des Börsenspiels regelmäßig zur Betriebserkundung einlädt und am Ende der Spielsaison die Preise an die Schulsieger überreicht.

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    Zu Besuch bei unseren Nachbarn „en Lorraine“

    Endlich war es soweit: wir fuhren mit einer Schülergruppe aus den zehnten Klassen und dem Grundkurs 11 Französisch zum Lycée Félix Mayer nach Creutzwald, unserer neuen Partnerschule. Im Jahr 2020, mitten in der Pandemie, haben wir den Kontakt dorthin aufgenommen und die Partnerschaft immer weiter ausgebaut. Die beiden Schulleiter – H. Peters und M. Chaudron  –  unterstützten uns dabei tatkräftig. Letztes Schuljahr mussten wir uns noch mit Videokonferenzen begnügen, dieses Schuljahr sollten nun tatsächlich echte Begegnungen stattfinden. Getestet und mit FFP2-Masken ausgestattet machten wir uns also auf den Weg nach Creutzwald.

    Die französischen Schülerinnen und Schüler, ebenfalls aus den secondes und premières, und die Deutschlehrerinnen Isabelle Susock und Malika Eltayib begrüßten uns herzlich. In der Sporthalle bedurfte es nur einer Aktivität zum Kennenlernen und eines kleinen Badmintonturniers und „das Eis war gebrochen“. Die Kommunikation unter den deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern lief, „le courant passait“.

    Nach einem Mittagessen in der Schulkantine unter Einhaltung der Hygieneregeln stand die gemeinsame Projektarbeit auf dem Programm. In binationalen Gruppen wurde geplant, Ideen gesammelt und Vokabeln ausgetauscht. Gegen 15 Uhr fuhren wir wieder zurück – und das nur eine knappe Stunde – ein echter Vorteil von einer Partnerschaft nur kurz über die Grenze! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 25. Mai 2022 in Homburg.