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Christian von Mannlich-Gymnasium als „Europaschule des Saarlandes“ ausgezeichnet
Das Christian von Mannlich-Gymnasium wurde am Freitag, dem 8. Mai 2026, von der saarländischen Kultusministerin Christine Streichert-Clivot als „Europaschule des Saarlandes“ ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt das langjährige und vielfältige Engagement der Schule für Europa sowie die feste Verankerung europäischer Bildung im Schulalltag.
Damit hat die Schule die Berechtigung erworben, für die nächsten 5 Jahre die Zusatzbezeichnung „Europaschule des Saarlandes“ zu führen. Nach Ablauf dieser 5 Jahre muss eine Rezertifizierung beantragt werden.
Mit der Auszeichnung wird das Christian-von-Mannlich-Gymnasium als Schule gewürdigt, die europäische Werte wie Offenheit, Vielfalt, Demokratie und internationale Zusammenarbeit aktiv lebt und vermittelt. Europa ist am CvM nicht nur Unterrichtsthema, sondern prägt den Alltag der gesamten Schulgemeinschaft durch internationale Partnerschaften, vielfältige Austauschprogramme, interkulturelle Projekte und gemeinsames Lernen über Grenzen hinweg.
Gerade angesichts globaler Krisen, gesellschaftlicher Herausforderungen und wachsender Spannungen in vielen Teilen der Welt gewinnt die Idee eines geeinten, demokratischen und friedlichen Europas zunehmend an Bedeutung. Auch das Christian-von-Mannlich-Gymnasium betrachtet die europäische Zusammenarbeit als wichtigen Schlüssel für Frieden, Verständigung und demokratische Stabilität. Ziel der schulischen Europaarbeit ist es deshalb, junge Menschen für gemeinsame europäische Werte zu sensibilisieren und sie zu verantwortungsbewussten, weltoffenen Bürgerinnen und Bürgern Europas zu erziehen.
Die Schule versteht die Auszeichnung zugleich als konsequente Weiterentwicklung ihrer internationalen Ausrichtung. Bereits seit mehreren Jahren trägt das Gymnasium die Titel „Erasmus+-Schule” und „eTwinning-Schule” der Europäischen Union. Die neue Auszeichnung ergänzt darüber hinaus in besonderer Weise das Profil als UNESCO-Projektschule. Beide Bereiche greifen sinnvoll ineinander und stärken sich gegenseitig.
„Diese Ehrung ist das Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit vieler engagierter Menschen an unserer Schule“, betonen Schulleiter Dirk Kleemann und Isabelle Breyer, Europakoordinatorin des CVM. „Unser besonderer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern, die mit großem Engagement, kreativen Ideen und persönlicher Überzeugung dazu beitragen, den europäischen Gedanken an unserer Schule lebendig werden zu lassen.“
Die europäische Arbeit am Christian-von-Mannlich-Gymnasium wird seit einigen Jahren von einem aktiven Europateam getragen, das sich aus Lehrkräften verschiedener Fachrichtungen, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern zusammensetzt. Das Team initiiert und begleitet regelmäßig zahlreiche Europaaktivitäten und entwickelt neue Impulse für die internationale Zusammenarbeit der Schule.
Die Schulgemeinschaft ist stolz auf die Auszeichnung und sieht sie zugleich als Ansporn, den europäischen Gedanken auch künftig aktiv weiterzutragen, neue Brücken zwischen Kulturen zu bauen und junge Menschen für ein geeintes Europa zu begeistern, ganz im Sinne des europäischen Mottos: „In Vielfalt geeint.“


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3. Platz für die Klasse 10b beim Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ in Folge
Am 05.03.2026 fand für alle Klassen der Jahrgangstsufen 9 und 10 der bundesweite Wettbewerb Mathematik ohne Grenzen statt. Dabei treten die einzelnen Klassen zusammen als Team an und lösen gemeinsam innerhalb von 90 Minuten 10 bzw. 13 Aufgaben aus verschiedenen Themengebieten. Die erste Aufgabe ist in einer Fremdsprache (Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch) zu beantworten.
Am Donnerstag, den 23. April 2026 besuchte die Klasse 10b zusammen mit ihrer Mathematiklehrerin Frau Schuhmacher die feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs an der Universität des Saarlandes. Die 10b erzielte unter den 48 teilnehmenden zehnten Klasse den 3. Platz, der mit einem Preisgeld von 100 € dotiert war.
Nach einer kurzen Begrüßung, in der die Bedeutung von Teamarbeit, logischem Denken und Kreativität im Fach Mathematik hervorgehoben wurde, sorgten noch vor der eigentlichen Siegerehrung drei spannende Live-Spielrunden für besondere Dynamik: Hier hatten die teilnehmenden Klassen die Möglichkeit, durch schnelles und korrektes Lösen weiterer Aufgaben zusätzliches Preisgeld zu erspielen. Die Klasse 10b gewann dabei weitere 100 € Preisgeld. Bei der Auslosung der Sonderpreise erhielten alle Schüler und Schülerinnen als Buchpreis eine Formelsammlung.
Die Preisverleihung, die musikalisch von der Big Band des Gymnasiums am Schloss umrahmt wurde, bot allen Beteiligten einen gelungenen Abschluss des Wettbewerbs und unterstrich einmal mehr die Begeisterung für Mathematik sowie den Wert gemeinsamer Leistungen.
Herzlichen Glückwunsch zu eurem erneuten 3. Platz – eine großartige Leistung!


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Territoire et mémoire – Eine bewegende Woche im Elsass
Vom 23. bis 27. März 2026 erlebten unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine ganz besondere Woche: Gemeinsam mit einer Schülergruppe aus Paris trafen wir uns in der Villa Riesack in Niederbronn-les-Bains, um im Rahmen des Projekts „Territoire et mémoire“ das Elsass und seine bewegte und bewegende Geschichte zu entdecken.
Schnell wurde deutlich, dass diese Begegnung weit mehr war als ein klassischer Austausch. Bei der gemeinsamen Arbeit, in Gesprächen und während spannender Exkursionen tauchten wir tief in die deutsch-französische Vergangenheit ein. Ein besonders eindrucksvoller Moment war der Besuch der Kriegsgräberstätte in Niederbronn. Dort setzten sich die Schülerinnen und Schüler neben der Führung über den Friehof anhand von Archivmaterial mit den Schicksalen einzelner Familien zur Zeit des Zweiten Weltkriegs auseinander. Die Geschichten der elsässischen Bevölkerung berührten alle sehr – und machten zugleich deutlich, wie wichtig Erinnerungsarbeit ist. Mit großer Bewunderung blickten wir auf jene Menschen, die nach dem Krieg den Mut hatten, ihre Erfahrungen – etwa im Albert-Schweitzer-Institut – zu teilen.

Auch die Exkursion zur Zitadelle von Bitche hinterließ bleibende Eindrücke: Die Auseinandersetzung mit den Ereignissen von 1870/71 ließ die Schülerinnen und Schüler die Härte der damaligen Zeit nachempfinden. Besonders die bewegenden Darstellungen der Kriegsjahre und das Gedenken an die vielen Opfer waren sehr ergreifend.
Doch nicht nur die Vergangenheit stand im Mittelpunkt – auch Kreativität und Teamarbeit kamen voll zum Tragen. In gemischten deutsch-französischen Gruppen entstanden beeindruckende Ergebnisse: der Film „L’Alsace entre guerre et amitié / Das Elsass zwischen Krieg und Freundschaft“, ein selbst gestaltetes Memory-Spiel sowie selbst entworfene Gemälde entstanden.
Neben der intensiven Projektarbeit gab es zahlreiche schöne und lustige Erlebnisse: Bei Wanderungen wurde die Natur erkundet, beim Volleyball gelacht und beim Theaterspielen improvisiert. Besonders die Abende in der Villa Riesack – das gemeinsame Kochen und Essen – stärkten das Gemeinschaftsgefühl. Ein Highlight war natürlich der traditionelle elsässische Flammkuchenabend, währenddessen einige Schülerinnen und Schüler ihre erste tarte flambée probieren konnten.

Die Woche war geprägt von nachdenklichen, bewegenden, aber auch von vielen fröhlichen Augenblicken. Wir konnten hautnah erfahren, was deutsch-französische Freundschaft bedeutet und warum wir sie lieben.
Das Fazit der Filmgruppe bringt es auf den Punkt: „Nie wieder Krieg – plus jamais la guerre.“ Andere Teilnehmende ergänzten: „On a aimé l’entente avec les Allemands – wir haben neue Freunde gefunden.“
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Lips, der Eigentümerin der Villa Riesack, die uns während des Aufenthalts Herzlichkeit und Gastfreundschaft entgeggengebracht hat.














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„Ausgezeichnet europäisch: Unsere Schule erhält das eTwinning-School-Label“

Frankreich, Spanien, Italien, Tschechien – all diese Länder konnten unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen von eTwinning-Projekten bereits virtuell bereisen. Ob bei dem Projekt „Auf der Suche nach der idealen Schule“, beim Erstellen eines deutsch-französischen Kochbuchs oder eines Teen-Magazins: Unsere Lernenden haben bereits mit europäischen Partnerklassen zusammengearbeitet. Dabei konnten sie nicht nur die Vielfalt Europas entdecken, sondern auch erleben, was uns als Europäerinnen und Europäer verbindet.
Für diese und weitere geplante Projekte wurde unsere Schule nun mit dem eTwinning-School-Label ausgezeichnet. Es wird von der zentralen eTwinning-Koordinierungsstelle in Brüssel an Schulen verliehen, die die eTwinning fest in ihrem Schulkonzept verankert haben. Es ermöglicht Lernenden, mit Partnerklassen in Europa kollaborativ und kreativ in Projekten zusammenzuarbeiten, voneinander zu lernen und zugleich digitale Kompetenzen im Rahmen der Projektarbeit zu entwickeln.
Das Label ist eine wertvolle Ergänzung zu unserer Erasmus+-Akkreditierung und erleichtert die Anbahnung zahlreicher Mobilitäten. So wird Europa für unsere Schülerinnen und Schüler im Schulalltag noch greifbarer und ermöglicht es ihnen, sich immer stärker als Europäerinnen und Europäer erleben.
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Landesweite Systematische Medienausleihe (LSMS)
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Jugend trainiert für Olympia Schwimmen
Am Donnertag, den 23. März fuhren 34 Mannlich Schülerinnen und Schüler aufgeregt und voller Energie und Vorfreude nach St. Wendel zum Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ Schwimmen.
Bereits um 8.35 erreichte die Gruppe unter der Leitung von Frau Geyer und Frau Stöck das Wendelinus Bad. Ella Gronwald und Niklas Hüther waren ebenfalls als Betreuer dabei. Beide langjährige Schwimmer und Mannlich-Abiturienten.
Schnell ging es zum Umziehen und Einschwimmen und dann ging es auch schon los.
Als erstes starteten die Jungen Wettkampfklasse IV (WK IV= U14). Geschwommen wurde eine 6x25m Kraulstaffel, d.h. 3 Jungen schwammen Freistil und 3 Jungen Rückenkraul.
Als nächstes waren die Mädchen der WK IV dran mit der gleichen Staffelform.
Im WK III (U16) wurde zuerst 50 m Rücken geschwommen. Hier gewannen die Jungs vom CVM mit großem Vorsprung. Alle waren sehr optimistisch und motiviert. Immerhin hatte man Balsa Bozovic in den Reihen, der amtierende Saarländische Meister über 50m Schmetterling und Simon Rolheiser, der ebenfalls Kaderschwimmer war.
Viele Wettkämpfe folgten, immer abwechselnd! Bei den jüngeren gab es 4 weitere Staffelformen, denn hier ist die breite Ausbildung gefragt, Staffel mit Brett, eine 4x25m Bruststaffel und eine Kombinationsstaffel. Zum Schluss noch ein Ausdauerschwimmen, bei dem 6 Kinder 10 min versuchen so weit wie möglich zu schwimmen.
Bei den älteren gab es dazu jeweils 50m Rennen in den Lagen Brust und Freistil, sowie einer Lagenstaffel (Rücken, Brust, Schmetterling und Freistil) und hier zum Abschluss einer 8x50m Staffel.
Im Wettkampf U16 Jungen war es sehr spannend, weil die Lagenstaffel ebenfalls von den Homburgern gewonnen wurde, die Freistilstrecken und die 8x50m Staffel mit wenig Vorsprung gingen ans Illtal Gymnasium.
Nach 4 Stunden waren alle Wettkämpfe vorbei und nervös ging es zur Siegerehrung vors Bad!
Die Mädchen U14 wurden 10 von 13. Eine gute Leistung, weil die Mannschaft sehr jung und unerfahren war. Die Mädchen U16 kamen auf Platz 6, hier gab es viele ausfälle im Vorfeld, sie schwammen mit einer Mininmalbesetzung. Die Jungen U14 schafften einen vierten Platz (von 9 Mannschaften) und die U16 Jungs?
Leider hatte das Illtal Gymnasium ein paar Sekunden Vorsprung und den Mannlich Schülern blieb Platz 2! Trotzdem eine tolle Leistung, alle Athletinnen und Athleten haben sehr hart gekämpft und sich sehr verausgabt!
Müde aber fröhlich ging es wieder zurück nach Homburg!
Bis zum nächsten Jahr, denn nach dem Wettkampf ist natürlich vor dem Wettkampf! Wenn es bis zum nächsten März wieder heißt: Jungend trainiert! Immer Freitag in der 7./8. Std im Koi in Homburg. Alle, die schwimmen können und trainieren mögen, natürlich auch immer mit viel Spaß dabei, sind herzlich willkommen.






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Und erneut heißt es ‚buongiorno a tutti‘
Am Montag, den 16. März, empfing das Christian von Mannlich Gymnasium acht Gäste aus Italien. Fünf Lehrkräfte und drei Schülerinnen der italienischen Partnerschule Liceo Ugo Foscolo haben den Weg aus Albano Laziale nach Homburg auf sich genommen, um an unserem Schulalltag teilzunehmen und die Region kennenzulernen. Während die Lehrerinnen und Lehrer ein einwöchiges Job Shadowing an unserer Schule machten, waren die italienischen Schülerinnen für zwei Wochen in Gastfamilien von Schülerinnen des CvMs untergebracht, was den Geist der ‚Mannlich Family‘ zeigt.
Im Zuge des Austauschs standen neben dem Besuch des Unterrichts zahlreiche Aktivitäten an, welche den italienischen Gästen ‚la dolce vita’ in Homburg und Umgebung zeigen sollten. Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Schulaula startete die Woche, was nicht nur einen ersten Kontakt zwischen den Familien und den italienischen Gastschülerinnen ermöglichte, sondern auch den Gästen die deutsch-französische Küche näherbrachte. Der nächste Tag begann mit einem Treffen der Erasmusgruppe des Mannlich Gymnasiums unter der Leitung der Europakoordinatorin Isabelle Breyer. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen hatten vielfältige Vorträge beispielsweise zur römischen Geschichte der Saarregion und zu den beiden Schulen vorbereitet. Ein Schulrundgang durch das Mannlich-Gymnasium rundete dieses Treffen ab. Hierbei zeigten sich die italienischen Lehrkräfte insbesondere von unserem neuen, hellen und technisch ausgestatteten Schulgebäude beeindruckt. Unsere Schulcafeteria mit frischen Leckereien war während des Rundgangs, aber auch während des gesamten Aufenthalts ein Highlight für die Austauschschülerinnen, die aus ihrer Schule nur Automaten mit Snacks kannten.
Die sich an den Unterrichtsbesuch anschließende Stadtführung in italienischer Sprache, die von der Stadt Homburg initiiert wurde, verstärkte den positiven Eindruck unserer Gäste, die sich laut eigenen Angaben ‚wie zuhause‘ bei uns fühlten. Von der Stadt Homburg wurden am Tag darauf zudem alle am Austausch Beteiligten zu einem Empfang im Rathaus eingeladen, bei dem unter anderem Oberbürgermeister Forster die Wichtigkeit der Partnerschaft zwischen Albano Laziale und Homburg betonte. Partnerschaft entstehe nicht nur auf dem Papier, sondern durch gemeinsame Aktivitäten, da waren sich alle einig.
Deshalb war ein weiterer Programmpunkt in der ersten Woche der Besuch der Schlossberghöhlen, um den italienischen Gästen unsere regionalen Sehenswürdigkeiten zu präsentieren. Die Lehrkräfte und Schülerinnen begeisterten sich dabei sowohl für die Sandsteinhöhlen als auch für den wunderschönen Blick auf die Stadt Homburg und unsere Schule.
Begeisterung rief auch der Besuch bei dem regionalen Unternehmen Dr. Theiss Naturwaren hervor. Dieses lud die deutschen und italienischen Schülerinnen und Schüler ein, um einen Einblick in die saarländische Unternehmensführung zu gewähren. Neben der Geschichte der Firma lernten die Jugendlichen auch verschiedene Produkte kennen, die in Italien, jedoch nicht in Deutschland verkauft werden. Das Ausprobieren von Produkten zählte ebenso wie der Blick auf die Produktionsstätte zu den Highlights des Firmenbesuchs.
Im Zuge des Austauschs wurden zudem die nächsten Projekte in Albano Laziale und Homburg geplant. Im November wird eine Gruppe an Schülerinnen und Schülern des Mannlich-Gymnasiums nach Albano Laziale reisen und im März soll der Gegenbesuch der italienischen Partnerschule erfolgen. Während dieser beiden Aufenthalte soll die gemeinsame römische Vergangenheit theoretisch und praktisch in den Blick genommen werden, was sich aufgrund der historischen und räumlichen Nähe Albano Laziales zu Rom und unserer Geschichte als Stadt in der römischen Provinz anbietet.
Auch bei diesem Austausch wurde bereits der römischen Vergangenheit unserer Region Aufmerksamkeit gezollt. In der zweiten Woche des Austauschs begaben sich die italienischen Gastschülerinnen und eine Gruppe an Schülerinnen des Mannlich- Gymnasiums ins Römermuseum in Schwarzenacker. Nach einer kurzen Führung wurden gemeinsam römische Gerichte gekocht, was nicht nur großen Spaß machten, sondern auch eine leckere Abwechslung zu den üblichen deutschen und italienischen Gerichten war.
Nach zwei solchen Wochen voller kultureller und kulinarischer Erfahrungen und gemeinsamem Lernen und Lachen ist es daher nicht verwunderlich, dass der Abschied uns und unseren italienischen Gästen schwerfiel. Das Wissen, dass es nur ein Abschied auf Zeit sein wird, da neue schulische Projekte geplant sind und die Schülerinnen private Kontakte geknüpft haben, machte es jedoch leichter.
Cari saluti,
Elisabeth Huwer









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Tagebuch: Skilehrfahrt 2026
24.01.

Heute sind wir nach knapp über 9h endlich in Obertauern angekommen. Gemeinsam haben wir die Koffer ausgeladen und haben anschließend die Karten für unsere Zimmer bekommen. Diese sind sehr schön mit einem wunderschönen Ausblick in die Berge. Nach einem leckeren Abendessen haben wir den Tag mit einer Skieinweisung in Form eines Videos ausklingen lassen und waren voller Vorfreude auf den morgigen Tag.
25.01.
Heute war es endlich soweit. Gut gestärkt sind wir losgefahren und haben unsere geliehene Skiausrüstung abgeholt. Nun waren wir wirklich bereit, um das erste Mal Ski zu fahren. Gegen Ende des Skitages sind wir bei unseren Lehrern vorgefahren, sodass diese uns in passende Gruppen einteilen konnten. Auch mit Startschwierigkeiten hatten wir einen tollen Tag. So konnten wir am nächsten Tag in unseren Gruppen richtig durchstarten.
26.01.
Wir starteten mit einem leckeren Frühstück in den Tag. Mit unseren Gruppen, von denen es vier und eine Fahrergruppe gab, haben wir gemeinsam gelernt und uns gesteigert. Nach einem sehr anstrengenden und schönen Tag, hatten wir nach dem Abendessen die Möglichkeit, Tischtennis zu spielen,aber auch andere Freizeitaktivitäten zu machen, bis wir schlussendlich um 22 Uhr in unseren Zimmern sein mussten.
27.01.
Auch heute haben wir viel dazugelernt und sind besser geworden. Das Wetter war heute sehr schön. Wir hatten viel Sonne und es war nicht zu kalt. Nach dem Abendessen haben wir uns gemeinsam ein Video über Lawinen angeschaut, wodurch wir viel über diese lernen konnten. Danach haben viele von uns Tischtennis gespielt. Spannend wurde es, als unsere Lehrer, Herr Bruch und Herr Forsch, gegen zwei gute Spieler von uns ein Match gespielt haben.

28.01.
Nachdem wir heute in unseren Gruppen auf den Pisten unterwegs waren, haben wir unsere Mittagspause das erste Mal alle zusammen auf der Hochalm verbracht. Wir haben leckere österreichische Speisen gegessen wie Kaiserschmarrn mit Apfelmus, Käsespätzle und Germknödel mit Vanillesoße. Dann ging es für uns nach einer Stunde gut gestärkt weiter. Aufregend war vor allem, dass viele von uns ihre erste rote Piste gefahren sind. Abends haben wir gemeinsam eine Nachtwanderung gemacht, welche wirklich sehr spaßig gewesen ist. Denn wir haben uns gegenseitig mit Schneebällen abgeworfen. Müde nach diesem anstrengenden Tag sind wir mit Vorfreude auf den letzten Skitag auf unsere Zimmer gegangen.

29.01.
In unseren letzten Skitag starteten wir wieder mit einem leckeren Frühstück, woraufhin wir uns direkt fertiggemacht haben und nacheinander mit dem Bus zu den Pisten gefahren sind. Auch heute haben wir unsere Mittagspauseauf der Hochalm verbracht, konnten uns gut unterhalten und hatten Spaß zusammen.Abschließend sind wir zu einem coolen Hang gefahren, den wir mehrmalsrunterfahren durften. Dort ist ein schönes Gruppenbild mit unseren Lehrern entstanden. Nachdem wir das letzte Mal Ski gefahren sind, mussten wir unsere Skiausrüstung wieder zurückbringen und sind anschließend noch einkaufen gegangen, wozu wir alle zwei Tage die Möglichkeit hatten. Danach mussten wir noch unsere Koffer packen. Daraufhin folgte unser Discoabend, welcher unser Highlight der Klassenfahrt war. Wir hatten eine Musikanlage, an der wir ein Handy anschließen konnten, um unsere Playlist laufen zu lassen. Wir haben gemeinsam getanzt und gesungen, wobei wir eine Menge Spaß hatten.

30.01.
Nun geht es heute wieder nach Hause und zusammenfassend können wir sagen, dass wir eine Menge Spaß hatten und diese Fahrt lange in Erinnerung behalten werden. Denn wir sind als Stufe nochmal mehr zusammengewachsen und sind zu einer Gemeinschaft geworden. Wir hatten viele tolle und lustige Momente, die uns im Positiven geprägt haben und sind dankbar dafür, diese Zeit gemeinsam erlebt zu haben.
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Annahme der angemeldeten Schüler
Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 der Grundschulen!
Ich darf Ihnen und euch mitteilen, dass alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler zum nächsten Schuljahr am Christian von Mannlich-Gymnasium aufgenommen werden können.
Wir freuen uns, Sie und euch am Begrüßungsfest (eine gesonderte Einladung hierfür erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt) in die Mannlich-Familie aufnehmen zu können.
Eine offizielle Bestätigung über die Aufnahme erhalten Sie in den nächsten per Post.
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Schüleraustausch nach Italien – Zwei Wochen in Albano Laziale
Vom 8. bis zum 21. Februar hatte ich, Schülerin der 11. Klasse, die Möglichkeit, im Rahmen eines Austauschs innerhalb des Erasmus+-Programms zwei Wochen in Italien zu verbringen. Ziel war die Stadt Albano Laziale, etwa 25 Kilometer von Rom und 24 Kilometer vom Meer entfernt.
Besucht habe ich das traditionsreiche Liceo Classico Ugo Foscolo, ein humanistisches Gymnasium mit Schwerpunkt auf alten Sprachen wie Latein und Altgriechisch sowie Literatur und Sprachwissenschaft. Ich nahm am Unterricht in verschiedenen Klassen teil und erhielt so vielfältige Einblicke in das italienische Schulsystem. Besonders interessant waren die sogenannten Cambridge-Klassen, in denen einige Fächer auf Englisch unterrichtet werden. Dort sind immer zwei Lehrkräfte anwesend, darunter eine englische Muttersprachlerin.
Ich fand es spannend zu sehen, wie anders Schule in einem anderen Land sein kann. Man merkt sofort, dass auch die Mentalität und das Miteinander ein wenig verschieden sind.
Während meines Aufenthalts besuchte sich mit neuen Freundinnen Rom und erkundete nach dem Unterricht häufig die Stadt Albano. Auch mit meiner italienischen Gastfamilie nahm ich an Karnevalsfeiern teil und besichtigte kleine Nachbarorte. Besonders beeindruckend war für mich die Landschaft: Albano liegt in einer vulkanisch geprägten Region mit Kraterseen und einer faszinierenden Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Viele antike Spuren sind bis heute sichtbar.
Ein unvergesslicher Moment war der Blick von der Schule aus über die Stadt bis hin zum Meer. Dieser Ausblick war einfach wunderschön – das werde ich nie vergessen.
Der Unterricht über die griechische Mythologie, die römischen Götter und die Geschichte des Römischen Reiches war besonders interessant, da viele historische Orte direkt in der Umgebung liegen. Trotz kleiner Herausforderungen, vor allem wenn der Unterricht ausschließlich auf Italienisch stattfand, fühlte ich mich stets unterstützt. Manchmal war ich traurig, dass ich nicht besser Italienisch spreche, aber viele Lehrer haben versucht, auf Englisch oder sogar Deutsch zu erklären.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Austausch im Rahmen des Programms kostenfrei war. Die Dauer eines solchen Aufenthalts kann flexibel gestaltet werden – von zwei Wochen bis hin zu einem ganzen Schuljahr im Ausland. Dadurch erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine andere Kultur intensiv kennenzulernen und wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln.
Neben der Schule begeisterten mich vor allem das Essen, das milde Wetter, die Offenheit der Menschen und die Lebensfreude im Alltag. Ich habe gelernt, das Glück in kleinen Momenten zu sehen.
Insgesamt war der Austausch eine bereichernde Erfahrung. Ich konnte nicht nur neue Freundschaften schließen, sondern auch sprachlich und kulturell viel dazulernen. Ich habe mich in diesen Ort verliebt. Es war Erholung und Lernen zugleich – eine Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde.
Anna Boiko

